Petra ist eine Felsenstadt in Jordanien, die früher die Hauptstadt des Volkes der Nabatäer war. In der Antike, Ende des VIII Jahrhundert v. Chr von den Edomiten gebaut, wurde sie im 6. Jahrhundert v.Chr. von den Nabatäern besetzt. Diese führten die Stadt zu Wohlhaben, dank der strategisch günstigen Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege, die Ägypten mit Syrien und Südarabien mit dem Mittelmeer verbanden.
Im VIII Jahrhundert führten schwere Erdbeben und abgeänderte Karawanenwege dazu, dass die Stadt immer wie mehr von den Einwohnern verlassen wurde. In der Blütezeit beherbergte Petra bis zu 25‘000 Menschen. Sie geriet in Vergessenheit und wurde erst 1812 für Europa wiederentdeckt, dank dem Schweizer Forscher Jean Louis Burckhardt.
Die zahlreichen Bauten, deren Fassaden direkt in den Felsen gemeisselt sind, bilden ein einzigartiges Gesamtmonument, welches seit dem 6. Dezember 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurde.





