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Tauchbetrieb Diese Gebiete sind vor allem für erfahrene Taucher geeignet, da die Strömungen doch sehr stark sein können.
Bei Malpelo gibt es keine guten, geschützten Ankerplätze und raues Wetter kann die Sicht unter Wasser stark vermindern. Bei sehr starker Strömung werden die Tauchgänge aus Sicherheitsgründen in einer Gruppe durchgeführt, wobei der Diveguide eine Markierungsboje mit sich führt um sicherzustellen, dass das begleitende Boot immer nah bei den Tauchern ist. Zur Zeit ist auf Malpelo nur jeweils ein Tauchboot erlaubt. Die Termine werden von den Behörden zugewiesen und können nicht geändert werden. Buchungen sollten daher frühzeitig getätigt werden. Malpelo wird weitaus weniger betaucht als Cocos und es gibt noch viele Orte, die nur darauf warten entdeckt zu werden.
Coiba: meistens sind es Strömungstauchgänge, wobei das Tauchboot der Tauchgruppe folgt. Getaucht wird an vorgelagerten Bänken, Inseln und Inselchen im Golf von Chiriqui und an der berühmten Hannibal Bank. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, während der gesamten Tour kein anderes Tauchboot zu sichten. Oft werden kleine Landexkursionen am Ende eines Tauchtages gemacht. Coiba liegt in einem Nationalpark und es werden moderate Eintrittsgebühren für Besucher verlangt.
Fauna, Flora, Wracks Malpelo ist einer der besten Plätze der Welt um Grossfisch zu sehen: berühmt sind die großen Hammerhaieschulen, eine endemische Art von grossem Sandtigerhai, die vielen Seidenhaie und die unzähligen Muränen. Bei guten Sichtweiten unter Wasser können aber auch Adlerrochen, zahlreiche Fischschwärme und mit etwas Glück Walhaie beobachtet werden. In Kürze: zwischen atemberaubenden Steilwänden, "pinnacles", Schluchten und Tunnels leben Meeresbewohner in Hülle und Fülle!
Coiba: Fisch, Fisch, Fisch ! Unglaubliche Mengen ! Kaum ein Tauchgang, bei dem man nicht direkt in große Schwärme schwimmt. Die meisten Arten sind vertraut, aber hier trifft man mehr und größere Exemplare! Schwärme mit Makrelen, Thunfischen, Barrakudas, Schnappern und Regenbogenrennern. Begegnungen mit Ammen-, Weissspitzen- und Hammerhaien sind häufig. Auch Mantas, Delfine und Buckelwale trifft man oft. Nicht zu vergessen riesige Barsche, Adlerrochen, Grunzer, grosse Stachelrochen, Hummer, Schildkröten - um nur einige zu nennen.
Sichtverhältnisse Malpelo: durch die isolierte Lage und die Entfernung zum Festland sind die Sichtweiten meist gut und betragen zwischen 25 und 40m, doch durch die rauen Wetterbedingungen können diese auch verringert werden.
Coiba: die Unterwassersichtweiten hängen von der Saison, dem Wetter und dem Tauchplatz ab. Normalerweise liegen sie zwischen 15 und 30 Metern.
Wassertemperaturen Die Wassertemperatur kann sich während eines Tauchganges stark ändern. Während sie an der Oberfläche oft bei 29 Grad liegt, kann sie bei 40 Meter bis auf 17 Grad absinken. Saisonale Unterschiede Die Bedingungen ändern sich sehr schnell, da hier mindestens 4 Ozeanströmungen aufeinander treffen. Die langjährige Erfahrung von Arvid zeigt folgendes:
Je kälter das Wasser, desto mehr und näher kann man Hammerhaie sichten. Am kältesten ist das Wasser in den ersten zwei Märzwochen, und somit die Zahl an Hammerhaien am höchsten, in dieser Zeit ist jedoch die Sicht häufig weniger gut.
Die beste Zeit, um Walhaie zu sichten, ist Juni und August.
Sandtigerhaie sieht man am häufigsten von Januar bis April, wobei sich anfangs April als Höhepunkt erweist.
Galapagos- und Seidenhaie sieht man am meisten von Juni bis August.
Sogenannte "Bait Balls", riesige dicht zusammengedrängte Fischschwärme, die von zahlreichen Grossfischen gejagt werden, werden am häufigsten von April bis Juni beobachtet.
Sicherheit Rettungsboot, Schwimmwesten, komplette Erste Hilfe Ausstattung, Sauerstoff, EPIRB (Notrufsignal über Satellit). |