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Reiseziel Wenn sogar Indiana Jones seinen Vater in ein bestimmtes Land mitnehmen wollte und dieses Land auch noch mit seiner einzigartigen, allgegenwärtigen Geschichte und Naturvielfalt als eine der Hauptkulissen für den Film dienen konnte, wobei gar nicht mal viel umgebaut werden musste (Steven Spielberg), dann muss es sich dabei wohl um Jordanien handeln.
Dieses Königreich zwischen Syrien, Irak, Saudi-Arabien und Israel, welches nur anhand des 26km langen Küstenstreifens bei Akaba kein Binnenland ist, lädt den Reisenden nicht nur zu einem Besuch von Tempeln, Oasen, Berglandschaften und Hochebenen ein, sondern bietet auch noch Möglichkeiten zum Baden im Toten- und Tauchen im Roten Meer.
Heimlich, still und leise hat sich Jordanien neben dem allgemein bekannten Aegypten, in die Herzen vieler Besucher gespielt ohne sich selbst dem Massentourismus preiszugeben und seine Identität zu verlieren.
Anreise Ankunftsflughafen nach ca. 4 Flugstunden ist die Haupstadt Amman. Je nach Urlaubsschwerpunkt geht es dann mit dem Auto oder einem Inlandflug weiter. Klima & beste Reisezeit Jordanien liegt auf der Schnittstelle zweier Klimate. Im Westen herrscht Mittelmeerklima mit warmen trockenen Sommern und milden, feuchten Wintern. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt in Amman bei 18 Grad C. Mit 8 Grad C ist der Januar der kälteste Monat.
In den Bergen kann es im Winter zu Frost und Schneefall kommen.
Der gesamte Osten(2/3 des Landes) liegt auf einer Hochebene zwischen 600m und 1000m, hier herrscht Wüstenklima. Im trockenen heissen Sommer können hier Temperaturen von über 40 Grad C herrschen. Die Winter sind trocken und kühl. Geographie Jordanien ist ein Land mit hohem Wüstenanteil und lässt sich von West nach Ost in drei Großlandschaften gliedern:
Der von Norden nach Süden verlaufende Jordangraben erreicht im Toten Meer den tiefsten Punkt der Erdoberfläche (395m unter dem Meeresspiegel).
Der Große Afrikanische Grabenbruch setzt sich südlich über den Golf von Aqaba ins Rote Meer fort.
Das ostjordanische Bergland steigt in einer schroffen, zerklüfteten Steilwand über dem Jordangraben auf. Dieses Faltengebirge erreicht im Dschabal Ram (höchster Berg des Landes) 1.754 m und gliedert sich durch mehrere Hochebenen. Den nördlichen Teil bildet das Gilead-Gebirge, auf dessen Hochflächen die Städte Amman, Zarqa und Irbid liegen. Die im Osten an das Bergland anschließenden Wüstentafelländer nehmen etwa zwei Drittel Jordaniens ein.
Kultur Die Jordanier sind zu 99% Araber, etwa 50% stammen von den Palästinensern ab, die nach der Staatsgründung Israels geflohen sind. Staatsreligion ist der Islam, 93 % bekennen sich zum sunnitischen Islam. Die Amtssprache ist Arabisch, ferner werden verschiedene Beduinendialekte sowie die Sprachen der Minderheiten gesprochen. Etwa 79 % der Einwohner leben in den Städten, die vor allem im Nordwesten des Landes liegen. Nur etwa 5 % der Fläche Jordaniens sind landwirtschaftlich nutzbar. Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Phosphatabbau mit anschließender Verarbeitung zu Düngemitteln, aber auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle.
Das Land hat in kultureller Hinsicht sowie in Bezug auf die Natur viel zu bieten, hierfür einige Beispiele:
-Petra, die verlassene Felsenstadt war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Wegen ihrer Grabtempel, deren Monumentalfassaden direkt aus dem anstehenden Fels gemeißelt wurden, gilt sie als einzigartiges Kulturdenkmal (UNESCO-Welterbe).
-Die antike Stadt Jerash war Teil der sogenannten Dekapoli und besticht mit zahlreichen monumentalen Baudenkmälern sowie Kirchen.
- Die Wüstenlandschaft von Wadi Rum, (Wadi bezeichnet einen zeitweilig austrocknenden Flusslauf in einem Trockental), welches mit einer Länge von etwa 100km und einer Breite von etwa 60km das größte Wadi in Jordanien ist. Seine Felswände bestehen aus Sandstein und Granit. Zahlreiche Spuren von früheren Kulturen sind heute anhand von Felszeichnungen und Tempeln noch sichtbar. Verschiedene touristische Aktivitäten werden angeboten, welche die Haupteinnahmequelle der Beduinen sind.
- Das Tote Meer ist ein abflussloser See, der vom Jordan gespeist wird und für seinen hohen Salzgehalt bekannt ist.
Ausflüge & Unterhaltung Geschichtlich interessierte sollten auf jeden Fall einen Tag in Amman und damit verbunden auch Jerash mit seinen historischen Bauten aus der römischen und osmanischen Zeit, einplanen. Neben Wadi Rum und den darin zu findenden Wüstenschlössern gibt es in Jordanien noch 5 weitere Naturschutzparks mit einigen seltenen Tieren und Pflanzen. Der Höhepunkt einer Jordanienreise aber ist mit Sicherheit, neben dem Tauchen an quasi unberührten Riffen und Wracks, ein Besuch in der Felsenstadt Petra und ein Bad im Toten Meer. Wenn man nicht gerade in Amman oder Akaba ist, beschränkt sich das Unterhaltungsangebot auf das Angebot des Hotels.
Essen & Trinken Auch kulinarisch lässt dieses Land keine Wünsche offen.
Ein Essen beginnt mit der Auswahl der Vorspeisen, ob feine Salate mit Tomaten, Frühlingzwiebeln, Minze, Petersilie oder Humusbrei mit leckerem warmen, durftenden Fladenbrot, da muss man schon aufpassen sich nicht schon an den Vorspeisen satt zu essen, denn als Hauptgang wartet vielleicht noch das Nationalgericht „Mansaf“, auf einem Reisbett serviertes Hammelfleisch mit raffinierter Joghurtsosse. Genau das richtige nach einem Tag in „Petra“ oder einer Kameltour durch Wadi Rum.
Die Krönung eines gastronomischen Streifzuges ist Zarb, ein ganzes Lamm, das gegart wird, indem man es vergräbt und über der Stelle ein kräftiges Feuer entzündet. Leider werden solche Delikatessen nur noch sehr selten angeboten aber nachfragen kostet ja nichts. Reisemedizinische Beratung Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf den Webseiten von safetravel.ch Reisehinweise des Bundesamtes für auswärtige Angelegenheiten Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf den Webseiten vom
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